ASI1600MMC

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ASI1600MMC

Beitrag von kronos » 16.12.2017, 20:41

Hallo,

ich bin zur Zeit echt am Überlegen mir eine ASI1600MMC zuzulegen.
Mir geht es nicht um 2 Sekunden Bilder, sondern ich würde schon 3 Minuten bevorzugen.
Mit meiner ATIK Belichte ich 10 MInuten zur Zeit.

Was meint Ihr? Für ein f4 System doch gut geeignet oder?
Eure Meinungen zum Thema sind gefragt.

Gruß Dietmar
Gruß Dietmar

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christiank
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Re: ASI1600MMC

Beitrag von christiank » 20.12.2017, 23:54

Interessantes Thema. Schade, dass noch Keiner der ASI-Besitzer sich gemeldet hat. Werd ich auf alle Fälle im Auge behalten.
Viele Grüße und CS vom Christian -Sternwarte Winzer-

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Re: ASI1600MMC

Beitrag von Apollo » 21.12.2017, 12:24

Hallo Dietmar,

ich besitze eine ASI1600 in der monochromen Version und bin bis jetzt sehr von ihr angetan. Momentan ist sie an einem 10"-TS-ONTC mit f/4 im Einsatz. Leider konnte ich, aufgrund des schlechten Wetters erst zweimal Photonen mit ihr sammeln.
Die Kamera selbst macht mit ihrem roten Gehäuse einen wertigen Eindruck. Genügend Zubehör ist der Verpackung beigelegt. Mit dem Filterrad und OAG ergibt sich, da die Kamera eingeschraubt wir eine etwas seltsame Stellung des Chips gegenüber dem OAG. Habe aber dafür eine adäquate Lösung zum Ausrichten gefunden.
Die Downloadzeiten betragen gegenüber meiner Moravian G2-8300 gerade mal rund 5 Sekunden und damit rund ein viertel.
Die Kamera ist auch sehr leicht, was sicher ein Aspekt bei Flugreisen ist wo man immer mit dem Gewicht zu kämpfen hat.
Ein Test mit dem Reducer auf f/2,8 steht noch aus. Da sie aber in etwa die selbe Chipgröße wie die Moravian hat, dürfte das Ergebnis auf das gleiche hinauslaufen.
Als Software verwende ich entweder APT oder SIPS. Mit der beilegten Software von ZWO konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Als alternative stünde noch SharpCap zur Verfügung.

Von meiner Seite aus also eine absolute Empfehlung.

Gruß
Dieter

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Re: ASI1600MMC

Beitrag von Jedi2014 » 21.12.2017, 15:05

Hi Dietmar,

es gibt ja einige Leute, die die ASI an einem f4 Newton sehr erfolgreich einsetzen. Z. B. Tommy Nawratil aus Österreich.
Welche Atik hast du denn?
Für mich würde sich die Frage stellen, welchen Vorteil du dir von der ASI gegenüber der Atik versprichst? Ich selbst verwede eine Atik 460 Exm und würde nie auf den Gedanken kommen die gegen eine ASI auszutauschen. Wenn du eh Belichtungszeiten um die 3 Minuten bevorzugst, sehe ich da keinen spürbaren Vorteil.
Viele Grüße
Jens
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Re: ASI1600MMC

Beitrag von NicoGeisler » 21.12.2017, 22:20

HiHi,

mein guter Bekannter „DrKnoppi“ hat eine ASI1600 in der gekühlten Farbversion...Ich finde die Preisleistung/Leistung absolut unschlagbar, dass erzeugte Rohmaterial ist extrem rauscharm und irgendwie bringt die Kamera auf Anhieb schöne Farben zusammen. Ganz besonders hat mich die Kühlleistung und die Auslesegeschwindigkeit beeindruckt. Bevor ich mir nen 460exm wie Jens geholt habe, war ich immer auf der Suche nach ner Allroundcam wie der ASI1600 nur leider gab es die da noch nicht...Da ich vor der Atik viel mit ner ASI120mm im Sonnensystembereich geknipst habe, wollte ich so ne eierlegende Wollmilchsau ( Planeten und DSO) mit kleinen Pixeln...Rainer steuert sie im DeepSkyBereich mit APT an und im Planetenbereich mit FireCapture.

Ansonsten ist Stefan nen guter Ansprechpartner für die ASI, er hat meines Erachtens die Mono und die Color. Ich glaube er hatte die ASI‘s auch auf Herz und Nieren geprüft und hier im Forum vorgestellt, musste mal ein wenig im Forum wühlen oder Stefan direkt kontaktieren.

LG Nico

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Re: ASI1600MMC

Beitrag von Stefan_Lilge » 22.12.2017, 00:09

Hallo Dietmar,

im Vergleich zur Atik 383L+ kannst du die Einzelbelichtungen mit der ASI 1600 schon deutlich kürzer halten, drei Minuten sind da zumindest bei Breitband und f/4 vollkommen ausreichend. Wenn man nur das Ausleserauschen betrachtet, kann man mit der ASI1600 1/25stel der Belichtungszeit der Atik 383 für die Einzelbelichtungen nehmen. Wenn man auch noch die Pixelgröße berücksichtigt, reicht immer noch ca. ein Zwölftel. Wenn dir mit der Atik 383 Einzelbelichtungen von 10 Minuten ausreichen, könntest du mit der ASI die Belichtungszeit auch in Happen von jeweils einer Minute aufteilen, ohne dass das Gesamtergebnis schlechter wird.
Das ist natürlich insbesondere dann interessant, wenn die Montierung nicht gut läuft, aber das ist ja hoffentlich bei dir nicht mehr der Fall.
Viele Grüße
Stefan

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Re: ASI1600MMC

Beitrag von stone » 22.12.2017, 01:03

Die mono ASI finde ich auch nicht schlecht. Ich benutze die an meinem 14" SC, habe sie auch schon an meinem 10" Newton benutzt.
Man kann die einzelnen Kanäle schon kurz belichten, man achte auf den Datenmüll :D

Guckst du bei Galaxien M101, M51, M63, oder auch die anderen. sind mit weniger Brennweite, min 1150mm erledigt.
Alles andere ist Epsilon, steht da aber auch.
Problem bei mir, Großer Chip = teure Filter...AStrodon.....
https://www.astrobin.com/users/az-picture.de/

Wenn du fragen hast...

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Re: ASI1600MMC

Beitrag von kronos » 23.12.2017, 11:17

Hallo,

danke für die vielen Antworten zum Thema.
Ich sehe meine Überlegungen sind erstmal richtig.

Kürzere Belichtungszeiten und folglich mehr Einzelbilder sollten sehr gute rauscharme Bilder bringen.
Bei gleicher Bildtiefe versteht sich.

Nun ist es mit der Kamera wohl nicht getan.
Filterrad und vermutlich andere Filter (1,25" ??) sind wohl unumgänglich.
Mein Atik Filterrad wird wohl nicht passen oder?

Folglich benötige ich Kamera, Filterrad, OAG!!! der dazu passt und vorläufig mein RCC I Korrektor.

Sind die Überlegungen erst mal richtig?

Gruß Dietmar
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Re: ASI1600MMC

Beitrag von stone » 23.12.2017, 12:50

Ich habe bei meiner ASI1600 das Starlightfira, aber musste es sehr nah an den Chip bringen. Habe da aber immer noch Vignette. Der Newton hat f4.6, bei dem 14er bin ich bei f6.3.
Ich kann es benutzen und bin bei sag ich mal 95%. Das reicht mir erstmal. Die Zwo Firas sind auch nicht so teuer. Sollte man überlegen und dann die 31mm Filter.
Guck hier mal rein, hier hatte ich die Probleme ;)

http://www.astronomicum.de/forum/21/38

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