Bubble, mal ganz nah…

Fotos von Objekten außerhalb unseres Sonnensystems
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Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 11.09.2017, 15:29

Ahoi Gilde,

ich poste hier ja nicht oft Bilder, die meisten Motive gibt es ja schon in Besser, aber den hier wollte ich euch nicht vorenthalten.

Mit dank an Molar, dessen G11 ich übernommen hatte, und nun wohl endlich den ollen Meade5000er mal ausreizen konnte. Eigentlich ist der Bubble eins meiner alljährlich besuchten Ziele, der zieht im Frühling immer schön an meinem Fenster vorbei. Allerdings war bei mir am Fenster nie viel zu holen, der steht leider nur max. 35° hoch in Innenstadtsüff. Und bei 30 Minuten Belichtungen und 952mm Brennweite war das Seeing bei weitem nicht ausreichend genug um ein sauberes guiding zu erzeugen.

Aber jetzt, dank dem neuen Unterbau, hab ich endlich mal versucht den draußen im Feld zu schießen. Südlichwestlich von Berlin, bei Glau diesmal. Trotz der undankbaren f8 hab ich zuerst mit nur 20 Minuten draufgehalten, was aber dem 3nm Astrodon aber gereicht zu haben schien.
Die eher breiten Baader SII und OIII sind da, im direkten Vergleich, mittlerweile die Rauschschleudern geworden. Trotz späteren 30 Minuten Belichtungen beim Nachlegen in Lilienthal, hab ich beim SHO Mix immer ordentlich Rauschen in den Farbkanälen gehabt. Und mich deshalb entschlossen das erste mal darks zu machen. Und, oh Wunder, das hat tatsächlich geholfen. ;)
Ich hab bei der bearbeitung schon vor dem SHO Mix das Bild dreifach hochgedrizzelt und dann auf das Endformat beschnitten. Von dort dann mit insgesamt 3 unterschiedlichen starken Luma Masken Schritt für Schritt mit der UnsharpMask eher in homöpathischen Dosen gearbeitet. Nach mittlerweile 5 oder 6 Anläufen mach ich hier mal den Sack zu und freu mich konstruktive Beschimpfungen.

Und ich hab die LFEP bändigen können, sie macht endlich auch einen automatisierten Flip. *freu*
https://youtu.be/10uKiTglm-c


P.S. Was im Mai mit ein paar Mücken zuviel bei unseren gemeinsamen Session in Bugk angefangen hat, war jetzt in Glau schon eher auf „Die Vögel“ Niveau angewachsen.
ich hab noch nie soviel Mückenb auf einmal gesehen. Die hat man richtig Summen gehört. Ich war teilweise drauf und dran aufzugeben, aber dank Autan-Dusche haben die einen tatsächlich in Ruhe gelassen. Am Schuh, durch den Socken haben sie mich später erwischt. und von den 15 Stück, die ich dann noch im Auto erlegt hab haben wohl ein paar überlebt und mich dann genüßlich aufgefressen. Inklusive dem obligatorischen 0400 rumgeballere vom Jäger, war’s eigentlich eine nette Nacht da draußen. Und dunkler als in Bugk, nur Richtung Berlin ist halt essig, aber das kennen wir ja schon.

Hier die Pest am Himmel mal live:
https://youtu.be/nonCl1e5bB0


Meade 127mm Triplet at f8, Atik460m (Sony ICX694) at -10, Losmandy G11 with a LFEP controller and mixed motor setup (RA Escap p530, DEC Avalon belt set), OAG & Lodestar
7x20 Min. h-alpha (Astrodon 3nm)
7x20 Min. OIII (Baader 8,5nm)
9x20 Min. SII (Baader 8,5nm)
4x30 Min. OIII (Baader 8,5nm)
4x30 Min. SII (Baader 8,5nm)



Cheerio, Bob
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Josef » 11.09.2017, 20:29

Hallo Bob!

Tolle Fotos und toller Bericht!
Das mit den Mücken kenne ich von der Donau! ;)
Mit freundlichen Grüßen

Josef

www.sternwarte-au60.at

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Daniel » 11.09.2017, 21:22

Hallo Bob,

sei froh das das Mücken waren und keine Leuchtkäfer, sonst wäre das nicht so ein schöner Bubble geworden ;-)
Die Nahaufnahme macht schon was her!

Viele Grüße
Daniel

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Desaster » 12.09.2017, 07:38

Servus Bob,

Sehr schöne Blase geworden und auch die Geschichte dorthin kann man sich nach Deinen Erzählungen lebhaft vorstellen (ab ca. 1000m gibt es bei uns (in der Nacht) Gott sei Dank keine solchen blutsaugenden Biester....)

lg
tom

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von lange » 12.09.2017, 08:23

Hallo Bob,

ja super , ist jetzt mit Fensterastronomie bei Dir Schluß ?
Die G11 ist klasse , die trägt ne Menge.
Welche Steuerung hast Du denn da dran ?
--
Gruss Ralf

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 12.09.2017, 11:12

Danke für die Blumen. Eigentlich wär der Bubble bestimmt noch etwas schöner, aber irgendwo im 3. Anlauf verrennt man sich halt gerne. :D

Das mit den Mücken, das war wirklich die Pest. Diesen Sommer haben wir hier im Umland extrem viele, und das war auch bekannt. Aber trotzdem überrascht einen die Menge dann doch. Und ich hab mich ja extra nicht an den Waldrand gestellt, sondern bin mitten ins Feld rein, in der Hoffnung das sich da draußen nicht so viele rumtreiben. Pustekuchen, die hingen da in Schwärmen genau über dem Feldweg. Wirklich alle 5 Meter so eine Säule wie aus dem Video. Und das quasi die ganzen 500 Meter bis zum Wald.
Und man brauchte nur einen Meter weit ins Feld gehen und sofort hat man neue Massen aus dem Blattwerk aufgescheucht. Unglaublich!
Ein Imker Anzug, das wär’s gewesen. :D Interessanterweise keine Fressfeinde. Keine Fledermäuse und nur einen kleinen Schwalbenschwarm gesehen, den ganzen Abend lang. Eigentlich müsste das für die ja ein Schlaraffenland sein. Sowas finde ja noch alles sportlich, nur bei den Jägern bin ich eher unentspannt. Die Knallerei ab Vier Uhr Morgens, gerade wenn man da alleine im Auto liegt, hat mich dann doch den Kopf einziehen lassen. Gerade wo ich aufgebaut hab, mit Sichtbedeckung vom Maisfeld und keinen freien Blick zum Waldrand. Ich kann mir schon vorstellen, das der Jäger da morgens im Zwielicht nicht immer alles so genau nimmt, und sicherlich nicht nur auf Sicht schießt wenn der sein langerwartetes Ziel vor Augen hat und das im Feld verschwindet. Und wenn man dann zufällig in Schusslinie aufgebaut hat, ist halt Essig. :/

@Tom, in die Berge, das wär was… Ich glaub das höchste was wir hier haben, sind alte Trümmerberge vom Wiederaufbau. Da haben die nach dem Krieg das kaputte Berlin entsorgt. So knapp 80 bis 120 Meter, je nach Berg. Auf einem steht heute sogar eine Sternwarte. :D
https://de.wikipedia.org/wiki/Schuttberg#Berlin

@Ralf, die G11 läuft mit der Littlefoot Elegance Photo. Etwas nervig gewesen, wegen den 24 Volt, die die LFPE schon braucht, damit die Schwenks sich nicht zu abendfüllenden Exkursionen entwickeln. Die G11 hat halt sehr große Zahnkränze, daher müssen die Motoren etwas schneller laufen. Und die ziehen halt ordentlich.
Ich hab die Lodestar Box missbraucht und da einen 12-24 Wandler, inlusive Batteriewächter, reingetan. Habe also nur einen 12 Volt Input aus der Autobatterie, der dann auf 12 Volt für den Kabelbaum (CCD, Motorfokus, USB etc.) und 24 Volt für die LFEP aufgeteilt wird. Die gehen ab Box in einem 4 Ader Kabel (knapp 10 Meter, für alle Fälle) zur Montierung und werden da mit einem Y-Kabel wieder gesplittet. Alles schön mit GX16 Steckern zum schrauben. Ich hab die Buchsen/Stecker Kombinationen so gewählt, das es wirklich nur eine Möglichkeit gibt, die zusammen zu stecken. Also Rotweinsicher. ;) Das ganze funktioniert auch an einem regulären vernünftigem 12 Volt Netzteil. So bleibt mir auch zuhause die Netzteilorgie erspart. Die ganze Anlange läuft dann nur mit einem 12 Volt Input.

Fenster mach ich noch, nur sind meine ganzen Schmalbandziele halt erst wieder ab Dezember zu erreichen. Im Moment experimentiere ich gerade mit neuen Möglichkeiten mein Bildfeld aus dem Fenster zu erweitern. Dank der LFPE kann ich ja jetzt die Anlage in den unmöglichsten Stellungen fahren.

@Daniel: Meine letzten Glühwürmchen hab ich in den 80er mal in Houston gesehen. Gibt es sowas hierzulande eigentlich?
Bildschirmfoto 2017-09-12 um 10.44.19.jpg
IMG_1158 Kopie.jpg
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von lange » 12.09.2017, 13:12

... oder du baust Dir mal ne FS2 dran
--
Gruss Ralf

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Daniel » 12.09.2017, 14:22

Hallo Bob,

Glühwürmchen soll es auch in Deutschland geben, gesehen habe ich aber auch noch nie welche, besser is das ;-) Mücken sind auch bei uns im Garten wirklich viele, das kennen wir hier sonst eigentlich gar nicht.

VG Daniel

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 12.09.2017, 14:39

Warum 'ne FS2? Wegen der 24 Volt? Wenn die FS2 mit 12 volt läuft ist die auch nicht schneller als die LFEP, das sind die Motoren.
Aber die LFEP läuft doch jetzt. Und die Software ist da auch etwas ausführlicher. Wenn ich irgendwann eventuell Wechsel, denn wahrscheinlich zu etwas aktuellem.
Als nächstes fliegt noch der Controller vom usb_focus raus, den Motor häng ich auch noch an die Box der LFEP. Wieder weniger Klöterkram am Teleskop. :-)
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von stone » 12.09.2017, 15:24

Schöne Aufnhame, magenta und ein wenig den Grün mit HLVG rausnehmen. Probier das mal aus ;)

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 12.09.2017, 17:31

Danke Andreas, gute Idee. Und mit einer Sternenmaske und dem Sättigungstool bei PI läßt sich, wie beim ollen Audio Equalizer, auch gerne mal gezielt eine Farbe ausblenden… ;)
Und noch eine kleinen Tick Unscharf maskiert, diesmal ohne Maske über das ganze Bild. Das juckte in den Fingern. :D Die Sterne waren ja auch noch ein wenig zu "fuzzy".

Bildschirmfoto 2017-09-12 um 17.25.24.jpg
Bildschirmfoto 2017-09-12 um 17.27.01.jpg
Bildschirmfoto 2017-09-12 um 17.27.01.jpg (48.93 KiB) 1954 mal betrachtet
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Jedi2014 » 12.09.2017, 19:32

Moin Bob,

Bei deinem Mückenvideo lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Ich hätte es da keine 2 Minuten ausgehalten!
Deine Bubble ist richtig gut mit klasse Details durch die Vergrößerung. Bin komplett von deinem Bild begeistert. Ich denke da bist du zu Recht stolz drauf.
Viele Grüße
Jens
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 12.09.2017, 21:52

Danke Jens. Freut mich das es dir gefällt. Ich bin ja selbst noch ganz aus dem Häuschen. Die Abbildung in der Vergrößerung hat schon was. Ich hab spaßeshalber mal bei Astrobin nach ähnlichen Bildern gesucht, aber da werde ich erst ab 10" fündig, was die Detailtiefe angeht. Da bin ich mit meinen kümmerlichen 5" und einem Meter Brennweite ja komplett in der 3. Liga.

Wirklich angefixt hat mich ja damals dieses großartige Hubble Bild von der Blase, aber mittlerweile sind da ja auch beachtliche Aufnahmen mit dem Liverpool Telescope auf La Palma entstanden. Auf jeden Fall ein lohnendes Ziel, wenn man da mit etwas Ausdauer ran geht. Passende Jahreszeit abwarten etc. Ab jetzt wird der eigentlich nur noch besser, da höher. Wenn einen der olle Flip nicht schreckt.
Un die Bildbearbeitung holt natürlich noch ordentlich was raus. Seit ich konsequent nur noch mit Masken arbeite, mache ich auch endlich Vorschritte, bzw. die Bilder sehen langsam so aus wie ich das gerne hätte.
Aber das Datensammeln ist immer die Crux. Naja, das HTT steht vor der Tüt, wenn da das Wetter mitspielt, sollte endlich mal was machbar sein. :)
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Stefan_Lilge » 12.09.2017, 22:50

Hallo Bob,

die den Mücken abgetrotzte Blase ist schön scharf und detailliert. Und in der zweiten Version sehen auch die Farben ordentlich nach Hubble hingebogen aus ;-)
Viele Grüße
Stefan

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 13.09.2017, 08:37

Freut mich das es gefällt, Stefan. Das mit dem biegen ist immer so eine Sache. 😄 Ich versuche beim Mischen immer gerne alles an Signal mit rein zu nehmen und biege danach. Das ist wohl eher so eine Seemmannstradition. Viel hilft viel. 😉
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von Frank_ » 13.09.2017, 10:45

Hi Bob,

die 2. Version schaut doch richtig gut aus, ganz nach meinem Geschmack!

Mücken ahoi :)
Viele Grüße
Frank
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von GalaxieFinder » 13.09.2017, 22:35

Hallo Bob,

deine zweite Version trifft auch meinen Geschmack voll und ganz!

LG, Markus
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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von roszl » 14.09.2017, 22:34

Hallo Bob,

Klasse, das ist unglaublich detailliert! Aus dem "ollen Meade" hast du wohl das Beste herausgeholt!

Viele Grüße

Roland

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Re: Bubble, mal ganz nah…

Beitrag von bobandrews23 » 15.09.2017, 09:43

Freut mich das euch die Farben gefallen. Ist halt immer ein streitbares Thema. :D

@Roland, danke! Ich hätte nie gedacht das man so viel mit dem 5" auflösen kann. Allerdings muss da die Objekthöhe und natürlich das Wetter mitspielen. Ich hatte eher gedacht, so eine Auflösung bekomme ich nur aus einem Gerät mit 10" oder 12" Öffnung.

Eigentlich ist deshalb ja im Frühling der 6" Achro gekommen, in der Hoffnung mit dem (außer Sonne) auch in Schmalband näher ran zu kommen.
Allerdings ist bei dem AR152s mit 750mm bei f5 der Tubus deutlich zu kurz, um den entspannt in voller Brennweite zu fahren. Ohne Reducer müssen dann soviel Verlängerungen dran um in den Fokus zu kommen, der Hebel ist dann recht imposant. Allerdings scheint das trotzdem zu funktionieren. Ich hatte bis jetzt erst eine Nacht zum ausprobieren, aber das Gewackel scheint auf der G11 zu laufen.
(die Perspektive von dem Objektiv läßt das aber dramatischer aussehen, als es in Wirklichkeit ist.)
Bildschirmfoto 2017-09-15 um 09.38.42.jpg
https://youtu.be/pPuXfCWyhhY

Das hier sind, als Testreihe, 6 x 30 Minuten h-alpha 3nm auf m81. Guiding scheint mit der Brennweite auf der G11 zu laufen. Nur die Schärfe läßt sich aus meinem Wohnzimmer Fenster nimmer mit einem echten Himmel vergleichen.
Bildschirmfoto 2017-09-15 um 09.31.52.jpg
Ich probiere das trotzdem noch mal auf dem HTT. Aber ob die 200mm mehr Brennweite dann das Haus rocken bezweifle ich.
Aber an der Sonne funktioniert der 152er super. Das wird hinten raus auch nicht so lang, da hängt dann ein Herschelkeil dran. Der nimmt viel Länge raus.
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